Ihr Vorgarten für Schmetterlinge…

Machen Sie mit beim Krefelder Vorgartenwettbewerb!

Krefeld gilt allgemein als grüne Stadt. Doch was wäre sie ohne wunderschöne, blühende Vorgärten in den Wohngebieten? Wussten Sie, dass diese kleinen Oasen, die dem Grau so vieler Vorgärten angenehm bunte Farbe entgegensetzen, lebenswichtig sind?

Wir möchten Ihnen hier zeigen, wie bedeutsam bunte Vorgärten für uns alle sind und wie wenig Aufwand es entgegen verbreiteter Meinung braucht, um vor dem eigenen Haus ein farbenfrohes Paradies zu schaffen. Blühende Vorgärten erfreuen nicht nur das Auge, sondern bieten auch Lebensräume für Singvögel, Schmetterlinge, Bienen, Hummeln und anderen Insekten, die wiederum Nahrungsquelle sind für Vögel und Fledermäuse. Sie geben im Sommer Kühlung und sind gut für den Boden. Jede/r von uns kann auch mit ganz wenig Platz, Geld und Zeit dazu beitragen.

Hier finden Sie Informationen und praktische Tipps für eine artenreiche und klimafreundliche Vorgartengestaltung ohne großen Aufwand – damit unser schönes Krefeld lebendig wird und bleibt. Lassen Sie uns gemeinsam etwas dafür tun!

Zusammen mit der Sparkasse Krefeld und der SWK möchten wir Sie mit unserem Wettbewerb „Ihr Vorgarten für Schmetterlinge…“ nun ermuntern, mit Ihrer Vorgartengestaltung ein Zeichen für die Artenvielfalt, gegen den Insektenschwund und für das Stadtklima zu setzen.

Artenreicher und klimafreundlicher Vorgarten – Was heißt das?
  1. Unversiegelter Boden aus natürlichen, humusreichen Materialien
  2. Pflanzenvielfalt mit hauptsächlich regionalen Pflanzen
  3. Standortgerechte Bepflanzung
  4. Verwendung von organischem Dünger und torffreier Blumenerde
  5. Verzicht auf chemische Pflanzenschutzmittel


Mit wenig Aufwand viel bewirken - Was bedeutet klimafreundlich?

Ein Vorgarten ist ein Paradies, egal wie groß oder klein er sein mag. Auch das Kleine kann in diesem Fall Großes bewirken – für Sie und die Umwelt: Wer seinen Vorgarten so gestaltet, dass er an den Standort angepasst und dadurch pflegeleicht ist, der wird erleben, was für eine große Lebensqualität diese scheinbare Kleinigkeit zu geben vermag.

Gleichzeitig tun Sie mit wenig Aufwand der ganzen Region etwas Gutes, denn Sie tragen dazu bei, dass unsere Natur in ihrer Vielfalt erhalten bleibt. Ist Ihr Garten dann noch klimafreundlich, umso besser!

Entscheiden sie sich in ihrem Vorgarten
für die Schönheit der Natur und für ein besseres Mikroklima!


Pflegeleicht und Bunt – Positive Wirkung für alle Bewohner

Ein bunter Vorgarten heißt nicht, dass Sie das ganze Jahr über Arbeit damit haben und viel Geld investieren müssen! Flächen, die mit Beton, Kies oder Schotter bedeckt sind, machen über längere Zeiträume sogar mehr Arbeit. Sie müssen gesäubert und von Moos und Unkraut befreit werden. Wer seinen Vorgarten hingegen mit heimischen Pflanzen bestückt, wird sich wundern, wie wenig Pflege dies braucht! Was Sie dabei beachten müssen, ist der Standort: Ist er sonnig oder schattig, trocken oder feucht? Es gibt viele Beispiele für pflegeleichte Pflanzen, die gleichzeitig Lebensraum und Nahrung für Schmetterlinge und andere Tiere bedeuten. Sie bieten damit Raum zum Überleben.

Kleingehölze
Sie geben dem Vorgarten Struktur und brauchen nur wenig Platz (z.B. Hundsrose, Spierstrauch, Schneeball, Scheinquitte, Alpenjohannisbeere)
Frühblüher bzw. Zwiebelpflanzen
Ihre Zwiebeln überwintern im Boden und künden bereits im Februar den Frühling an (z.B. Krokus, Narzisse, Tulpe, Traubenhyazinthe). Sie bieten Nahrung für frühe Insekten
Bodendecker
Sie wachsen dicht und reduzieren den Pflegeaufwand (z.B. Kleines Immergrün, Walderdbeere, Jungfernkraut, Storchschnabel, Große Brunelle, Thymian)
Rankpflanzen
Sie bringen Schatten für die Fassade, bieten hervorragende Nistmöglichkeiten für Vögel und Lebensräume für Insekten (z.B. Efeu, wilder Wein, Blauregen, Hopfen, Kletter-Hortensie)
Stauden
Dies sind mehrjährige winterfeste Pflanzen. Sie wachsen ohne intensive Pflege und müssen nur einmal im Jahr geschnitten werden. Einmal investiert, hat man jahrelang etwas davon (z.B. Königskerze, Veilchen, Glockenblume Storchschnabel, Lungenkraut, Primel, Alant, Lupine Ochsenauge etc.)
Kräuter
Sie bereichern nicht nur unsere Küche, sondern auch den Speiseplan vieler Insekten (z.B. Minze, Zitronenmelisse, Lavendel, Thymian, Salbei, aber auch Doldenblüter wie Dill, Fenchel, Kerbel, Liebstöckel)

Ein besseres Klima – Was hat mein Vorgarten damit zu tun?

Mehr denn je zählt, dass wir alle etwas beitragen, wenn es um den Erhalt des Klimas in unseren Städten und Gemeinden geht. Leider wissen nur die wenigsten, dass ein bepflanzter Vorgarten einen enormen Teil dazu beitragen kann. Auch das Gesetz zur Bauordnung NRW regelt, dass „nicht […] überbaute Flächen der bebauten Grundstücke […] wasseraufnahmefähig zu belassen oder herzustellen und zu begrünen oder zu bepflanzen (sind)“

(BauO NRW § 8 Abs. 1).

Was ist Mikroklima und wie können wir dieses beeinflussen?

Das Wort Mikroklima bezeichnet die Lebensbedingungen in Bodennähe und auf kleinen Flächen wie z.B. in Vorgärten. Es wird durch Faktoren wie Temperatur, Luftfeuchte bzw. Trockenheit und Verdunstung beeinflusst. Ein Beispiel: Kies und Schotter werden bei Sonneneinstrahlung immer heißer. Dadurch erwärmt sich das Mikroklima. Gespeicherte Wärme wird nachts wieder abgegeben und resultiert in zunehmend warmen Nächten, die auch unseren Schlaf negativ beeinflussen. Zusätzlich fließt das Regenwasser oberflächlich ab und kann nicht versickern. Das ist besonders in Hitzeperioden und bei Starkregen-Ereignissen nachteilig. Eine Folge von Wasser, das nicht versickern kann, sind Überschwemmungen und Überflutungen der Kanalisation.

In bepflanzten Vorgärten wird dagegen das Wasser, das der Boden speichert, über die Pflanzen verdunstet. Das bewirkt einen klimatischen Ausgleich und im Sommer angenehme Kühle. Ein durchlässiger Boden sorgt zudem für ein gutes Angebot an Nährstoffen, Wasser und Wärme.

Kleiner Vorgarten, trotzdem ein Blickfang – Was tun bei wenig Platz, Geld und Zeit?

Was tun bei wenig Platz?

Auch ein kleiner Vorgarten kann eine Oase für Pflanzen und Tiere sein. Dicht beieinander stehende Blütenpflanzen bieten Insekten und Vögeln Nahrung und Unterschlupf. An der Fassade hochrankende Pflanzen, z.B. Efeu, Wilder Wein oder Kletterhortensie, bewirken eine optische Vergrößerung des Gartens und dämpfen im Sommer die Überhitzung der Innenräume. Auch ein Gartenzaun kann ein Platz für Pflanzen sein. Rankpflanzen, z.B. Efeu, wilder Wein etc. können ihn als Kletterhilfe nutzen. Die spätherbstlichen Efeublüten ziehen an milden Novembertagen zahllose nahrungssuchende Bienen an und verwandeln den Zaun in eine summende Hecke.

Eine naturfreundliche Gartenbepflanzung schont den Geldbeutel

Tauschen sie Pflanzen mit dem Nachbarn oder bei einer der regelmäßig stattfindenden Pflanzentauschbörsen im Botanischen Garten oder am Naturschutzhof in Nettetal. Viele Gehölze lassen sich leicht aus Stecklingen ziehen. Auch mit dem Nachbarn oder anderen Gartenfreunden können Sie Samen von abgeblühten Blumen tauschen. Samen von vielen abgeblühten „wilden Schönheiten“ finden sich im Sommer und Herbst auch draußen in der Natur (Bitte nicht im Naturschutzgebiet sammeln!).

Ein naturnaher Garten braucht wenig Pflege

Ein naturnaher Garten sorgt überwiegend für sich selbst. Einmal gepflanzt, dehnen sich viele blühende Stauden nach und nach in ihre Umgebung aus. So entsteht langsam ein geschlossenes blühendes Mosaik, eine Oase für Auge und Nase. Trotzdem werden sich einige unerwünschte Kräuter ansiedeln. Oft fallen sie im Naturgarten kaum auf, denn auch sogenannte Unkräuter können die Blütenpracht eines Gartens ergänzen. Sorgen Sie für eine dichte Pflanzenbedeckung, „nackte Erde“  zieht Unerwünschtes an. Die Zeiten, in denen der Garten auf Vordermann gebracht werden muss, z.B. im Herbst und Frühjahr, sind sehr überschaubar. Lassen Sie Stängel oder eingetrocknete Blüten einfach auch mal stehen. Sie dienen im Winter als wichtige Nahrungsquelle, zum Überwintern von Insekten oder zur Entwicklung von Larven. Unterschätzen Sie nicht, was ein solcher Vorgarten an Freude, Farbe und Lebensqualität mit sich bringen kann!

Ein besseres Klima – Was hat mein Vorgarten damit zu tun?

Mehr denn je zählt, dass wir alle etwas beitragen, wenn es um den Erhalt des Klimas in unseren Städten und Gemeinden geht. Leider wissen nur die wenigsten, dass ein bepflanzter Vorgarten einen enormen Teil dazu beitragen kann. Auch das Gesetz zur Bauordnung NRW regelt, dass „nicht […] überbaute Flächen der bebauten Grundstücke […] wasseraufnahmefähig zu belassen oder herzustellen und zu begrünen oder zu bepflanzen (sind)“

(BauO NRW § 8 Abs. 1).

Auch den Schmetterlingen und Bienen schmeckt´s
Gartenkräuter bereichern nicht nur unseren Tisch. Auch Schmetterlingen, Bienen und anderen Insekten bieten die Blüten von Basilikum, Oregano, Salbei, Thymian und Co. reichlich Nahrung.


Pflanzenvielfalt mit hohem Nutzen – Was passt am Besten in meinen Vorgarten?

Warum ist es so wichtig, dass unsere Vorgärten bunt statt grau sind? Viele Insektenarten sind mittlerweile vom Aussterben bedroht. Warum? Weil die Flächen, die ihnen als Lebensraum dienen, knapper geworden sind.

Dabei ist bereits ein kleines Stück Blumenwiese oder eine kleine Fläche mit blühenden Kräutern ein Paradies für viele Tierarten.

Insekten als willkommene Besucher

Schmetterlinge, Bienen und Hummeln sind Teil der Natur und des ökologischen Kreislaufs. Und sie sind wichtig für unsere Umwelt, denn sie sorgen für die Vermehrung von Pflanzen und die Bestäubung unserer Obst- und Gemüsepflanzen. Was sie brauchen, ist ausreichend Nahrung und Behausungen, die sie in unserem Vorgarten finden. Insektenfreundliche Pflanzen sind zum Beispiel: Lippenblütler wie Taubnessel oder Hecken, Ziest, andere blühende Pflanzenarten (z.B. Glockenblume, Himbeere, Himmelsleiter, Klee, Katzenminze, Wildblumen, Sonnenblume, Sonnenbraut, Steinklee, Wegwarte, Wicke, Wiesenknöterich).

Auf Tuchfühlung mit Kräutern und Heilpflanzen

Wenn Sie Kräuter anpflanzen, haben Sie einen zusätzlichen Nutzen von Ihrem Vorgarten. Lavendel lässt sich als Duftsäckchen in Schränken oder als kleines Geschenk wunderbar nutzen. Oregano, Thymian oder Rosmarin kann man für leckere Rezepte verwenden. Für die Teetrinker/innen unter Ihnen eignen sich Minze, Salbei oder Zitronenmelisse hervorragend.

Mut zur Mischung

Heimische Arten von Blumen, Kräutern und Gemüse lassen sich wunderbar schon in einem kleinen Vorgarten mischen. Eine solche Mischung hat den Vorteil, dass Sie auf der einen Seite leckere Tomaten, Gurken, Paprika oder Kürbis zum Eigenverzehr haben. Auf der anderen Seite bringen Sie Farbe in Ihr Leben und schaffen Lebensraum für Insekten. Wer Kleinstrukturen mit Totholz, Steinen, Töpfen oder sogar eine kleine Wasserstelle einrichtet, der sorgt gleichzeitig für gute Überwinterungsmöglichkeiten für Insekten. Über Wasser freuen sich auch unsere Singvögel.

Ein besseres Klima – Was hat mein Vorgarten damit zu tun?

Mehr denn je zählt, dass wir alle etwas beitragen, wenn es um den Erhalt des Klimas in unseren Städten und Gemeinden geht. Leider wissen nur die wenigsten, dass ein bepflanzter Vorgarten einen enormen Teil dazu beitragen kann. Auch das Gesetz zur Bauordnung NRW regelt, dass „nicht […] überbaute Flächen der bebauten Grundstücke […] wasseraufnahmefähig zu belassen oder herzustellen und zu begrünen oder zu bepflanzen (sind)“

(BauO NRW § 8 Abs. 1).

Praktische Tipps für kleine Vorgärten – Pflegeleichte Vorgärten einfach anlegen

Klein, aber fein

Ein schöner, sinnvoller Vorgarten muss nicht groß sein. Soll Ihr Garten ein Nutzgarten oder ein „Farbklecks“ sein? Haben Sie Lust, ein paar eigene Kräuter oder Teezutaten im Garten zu haben? Oder Lust auf unterschiedliche Farbe das ganze Jahr über, durch Akzente mit farbig blühenden Pflanzen oder Dekoration? Der Phantasie ist keine Grenze gesetzt!

Kreative Mischung

Wir sind es gewohnt, dass alles aufgeräumt und ordentlich ist. In Ihrem Vorgarten darf das anders sein. Mischen sie Frühblühendes mit Spätblühendem, niedrig Wachsendes mit höher Wachsendem. In der Buchhandlung oder im Internet finden Sie hierfür sogenannte Blütezeitenkalender. Was sie zudem noch integrieren können, sind z.B. Treibholz oder Schneckenhäuser. Muscheln oder eine alte Tonschale können als Miniaturwohnraum oder Verzierung dienen.

Einfach mal Nichts tun

Das Gute an der Natur ist, dass sie sich zu einem Teil selber reguliert. Mit der Zeit werden Sie sehen, wie sich ein eigenes Ökosystem in Ihrem Garten entwickelt hat. Wer seine Perspektive ändert und mit den Augen eines Insekts sieht, wird überrascht! Ungenutzte Randbereiche, Tontöpfe, Holzstapel und Herbstlaub bieten Insekten perfekte Ruhe- und Brutplätze. Das einzige, was Sie gerade in trockenen Zeiten tun müssen, ist bewässern – am besten mit Regenwasser. Sträucher und Stauden, wie die violette Bartblume, die Fetthenne, Lavendel und der Buschklee, sind aber recht ausdauernd und vertragen Trockenzeiten gut.

Lassen Sie etwas Unordnung zu!

Im Leben geht es nicht immer nur um Ordnung. Es ist wichtiger darauf zu achten, was sinnvoll ist. Ihr Garten kann Lebensraum und Schutz für Insekten sein. Vielleicht eine Kombination aus bepflanzten Töpfen und Beet oder Wiese, vertikal rankenden Pflanzen und Bodendeckern? Ein gewisses Maß an Unordnung bedeutet Leben und Vielfalt! Achten Sie jedoch vor allem darauf – Ihnen und auch der Umwelt zuliebe – torffreie Erde und keine Chemikalien zu verwenden.

Der Vorgartenwettbewerb des NABU Krefeld – „Ihr Vorgarten für Schmetterlinge…"

Zusammen mit der Sparkasse Krefeld und der SWK möchten wir Sie mit unserem Wettbewerb ermutigen, in Ihren Gärten wieder mehr Natur zuzulassen. Dann können wir alle demnächst auf unserem Feierabendspaziergang die blühende Natur in den Vorgärten unserer Wohnviertel wieder genießen. 

Wenn Sie keine Umweltgifte einsetzen und Ihr Garten möglichst das ganze Jahr über den Insekten Nahrung und Lebensraum bietet, sollten Sie bei unserem Wettbewerb mitmachen. Ihr Vorgarten muss kein Naturschutzgebiet sein. Auch insektenfreundlich blühende Fremdpflanzen sind möglich, auch wenn wir heimische Pflanzen bevorzugen.

Fassadenbegrünungen, Insektenhotels, Vogelnistkästen und andere kreative Ideen zur Förderung der Artenvielfalt werden in die Bewertung einbezogen. Teilnehmen können alle Bürger der Stadt Krefeld, die im Besitz eines Vorgartens sind.

Wer es in diesem Jahr nicht schafft seinen Garten naturfreundlich zu gestalten, kann auch noch in
2021 oder 2022 am Wettbewerb teilnehmen.
Siehe unsere
Informationsbroschüre zu unserem Vorgartenwettbewerb

 

Michael Müller
Ansprechpartner NABU Gruppe Krefeld
michael.muellernabu-krefeld-viersen.de
02151 951874
Klaus Kosmol
Ansprechpartner NABU Gruppe Krefeld
klaus.kosmolnabu-krefeld-viersen.de
02151 5321945
Foto: NABU Krefeld

Vorgarten für Schmetterlinge

Informationsbroschüre zum Vorgartenwettbewerb 2020

Weiterlesen
Schachbrettfalter. Foto: NABU/Helge May

Insektensommer - jährliche Zählaktion

 

Weiterlesen

NABU-Vogelwelt

308 heimische Vogelarten kennenlernen.

Weiterlesen
Bunte Gärten ohne Torf
Gärtnern ohne Gift
Gartenlust - Für mehr Natur im Garten
Gartenvielfalt - Tipps für Garten und Balkon